Glasverpackung

Origin bietet eine Auswahl von pharmazeutischen Glasbehältern aus verschiedenen Glasarten an, die in einer Vielzahl von Farben und Größen erhältlich sind. Alle unsere Glasverpackungen wurden auf Konformität mit internationalen Arzneibüchern getestet - dem Britischen Arzneibuch (BP), dem Arzneibuch der Vereinigten Staaten - USP (660) und dem Europäischen Arzneibuch - Ph. Eur. Ed Kapitel 3.2.1.

Die Glasverpackungen sind in folgenden Farben erhältlich:

  • Braun
  • Grün
  • Blau

Flaschengrößeneinstufung:

  • 50 ml = "mini"
  • 50 - 100 ml = "klein"
  • über 100 ml = "groß"

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Unsere Glasverpackungen sind in folgenden drei verschiedenen Typen erhältlich:

  • Typ I – Borosilikatglas
  • Typ II – Kalknatronglas (oberflächenbehandelt)
  • Typ III – Kalknatronglas

Für Glas vom Typ I kombinieren wir Kalkstein, Natriumkarbonat und andere natürliche Substanzen mit etwa 70% Sand. Abhängig von der Menge dieser Zusätze erhalten die hergestellten Reingläser je nach Bedarf unterschiedliche Eigenschaften.

Bei der Herstellung von Kalknatronglas (Typ II und III) wird der Mischung recyceltes zerkleinertes Glas (Recyclingscherben) beigemischt. Durch die Verwendung von Scherben wird die Schmelztemperatur gesenkt und somit der zur Glasherstellung benötigte Energie- und Materialbedarf reduziert.

Das als "Borosilikatglas" bezeichnete hitzebeständige Glas wird von uns im Recyclingprozess nicht verwendet, da sich seine Schmelztemperatur von der von Natron-Kalk-Glas unterscheidet und die Viskosität des Flüssigglases während des Schmelzens verändert.

Unsere Techniken für die Herstellung von Qualitätsglasbehältern

Unsere Formglasprodukte werden in einem Verfahren hergestellt, bei dem Glas geblasen bzw. gepresst wird. Eine Formmaschine presst Luft in die erhitzten Glaskugeln hinein, wodurch ein Gefäß in Grundform eines Behälters entsteht. Diese Schmelzeschläuche erhalten dann in weiteren Verfahren die gewünschte Behälterform.

Bei schmalen Behältern werden zusätzliche Verfahren angewendet, die als "Blasen und Blaspressen" bezeichnet werden. Der Vorformling erhält mit Druckluft die Mündung und die Zielform. Bei dem "Press- und Blasverfahren", das für die Formung von Behältern mit größerem Durchmesser eingesetzt wird, wird das Glas mit einem Metallkolben in eine Form hineingepresst. Anschließend wird mit Druckluft von innen ein gleichmäßiges Aussehen erzeugt.

Mit der Einführung der Technologie des "vakuumgestützen Verfahrens" wird der 'Press- und Blasverfahren" nun auch für Behälter mit einem kleineren Mündungsdurchmesser verwendet. Dieses Verfahren bietet zahlreiche Vorteile, darunter auch die Möglichkeit der Herstellung stabiler und dennoch leichter Behälter.

Bei der Herstellung von Röhrenglas wird das sogenannte "Vello-/Danner-Verfahren" eingesetzt. Dabei wird der gewünschte Durchmesser und die Dicke des Glases durch Hin- und Herziehen des Glases über Rollen erreicht.

Sicherheitsgarantie: Unser Konditionierungsverfahren für Glasprodukte

Die Konditionierung des Glases ist ein essetieller Schritt, denn Glas ist eigentlich kein Feststoff, sondern eine unterkühlte Flüssigkeit. Wenn Glas zu starren Behältern geformt wird, bauen sich in ihm extreme Spannungen auf. Daher muss das Glas nach der Herstellung der Behälter noch einmal erhitzt werden, um diese Spannungen zu eliminieren. Alle unsere Behälter werden in einen Kühlofen gestellt, auf etwa 815 °C erhitzt und anschließend langsam auf unter 482 °C abgekühlt. Dieser Prozess verbessert die Festigkeit unserer Glasprodukte und verringert das Risiko von Glassplittern erheblich.

Die Glasoberfläche wird mit einer Mischung auf Zinnoxidbasis oder mit Polyethylen beschichtet, um Bruch durch Abrieb zu verhindern. Die Mischung wird auf die heiße Glasoberfläche aufgesprüht (Hot-End-Behandlung), wodurch eine Reaktion bewirkt und eine widerstandsfähige Zinnoxidschicht erzeugt wird. Diese Oberflächenbeschichtung verhindert das Zusammenkleben und somit den Bruch der Flaschen.

Danach wird das Glas einer "Cold-End-Behandlung" unterzogen. Vor dem Aufbringen einer zweiten Schicht werden die Glasbehälter auf 107-135 °C abgekühlt. Diese zusätzliche Beschichtung ist abwaschbar, während die Beschichtung bei der Hot-End-Behandlung mit der Glasoberfläche reagiert und daher nicht durch Waschen entfernt werden kann.

Zum Schluß wird das Glas in einem Verfahren der "Innenfluorierung" oder IFT - einem Prozess, bei dem aus Typ-III-Glas Typ-II-Glas wird - von innen behandelt, um Verwitterung und Glasrost zu verhindern. Zu den in der pharmazeutischen Industrie verwendeten Glasbehältern, die in diesen Verfahren hergestellt werden, gehören Sirupflaschen (Blasen und Blaspressen) und Glas-Pulverdosen (Pressen und Blasen).

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